Statistik
„Nichts ist praktischer als eine gute Theorie.“ Dieser Satz von Todor Karman gilt auch für die Wohnungswirtschaft. Natürlich kommt man als durchschnittlicher Verwalter oder Makler auch ohne die Beschäftigung mit theoretischen Fragestellungen zurecht. Der berufliche Alltag ist schon anstrengend genug. Wer aber höhere Ansprüche an die eigene Tätigkeit stellt, eine größere Verantwortung trägt oder einfach nur neugierig ist, der sollte sich auch hin und wieder mit grundsätzlichen wohnungswirtschaftlichen Überlegungen beschäftigen.
Dabei denken wir zuletzt an juristische Debatten, die zwar oft hoch interessant sind, sich aber nur im luftleeren Raum bewegen, solange sie der BGH nicht übernommen hat. Die Überzeugungsarbeit dort sollte man den professionellen Juristen überlassen.
Die Wohnungsnachfrage wird in erster Linie durch die Lage der Gesamtstadt bestimmt, der Entwicklung der Bevölkerung und der Haushalte sowie die soziale und wirtschaftliche Situation der Menschen. Das Wohnungsangebot wird geprägt durch die Zahl, die Qualität und die Struktur der Wohnungen, die der Markt zur Verfügung stellt. Auf alle diese Faktoren wollen wir in diesem Bereich eingehen.
Wer sich jedoch niveauvoll mit Immobilien in Berlin befasst, benötigt Daten zum Stand und zur Entwicklung dieser grundlegender Rahmenbedingungen. Zeit für solche Ausarbeitungen haben vor allem die Mitarbeiter des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, des Senats, der diversen Forschungsinstitute und Beratungsunternehmen, die sich mit immobilienwirtschaftlichen Fragen befassen, der Verbände sowie der Researchabteilungen der großen Maklerhäuser.
letzte Änderung am 12.04.2009
