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Energie


Jedes Gebäude muss mit Energie versorgt werden. Dies gehört zu den mietvertraglichen Pflichten des Vermieters. Dabei geht es vornehmlich um Raumwärme, um Wärme zur Wassererwärmung und um Strom für das Haus und die einzelnen Wohnungen.

Energie wird das Hauptthema der kommenden Jahre sein, auch in der Immobilienwirtschaft. Die steigenden Energiekosten sowie die Klimapolitik werden dafür sorgen, dass die Themen Energieversorgung und Energieeinsparung ein ständiger Begleiter sein werden. Um 70 Prozent stiegen die Energiekosten in den vergangenen zehn Jahren. Wie der Fokus am 14.12.2008 berichtete, ist die jährliche Energierechnung eines deutschen Privathaushalts ist in den vergangenen zehn Jahren von 2255 auf 3842 Euro gestiegen. Er bezieht sich dabei auf die neueste Ausgabe des Standardwerks „Energiemarkt Deutschland“. Danach geben die Bürger 2008 für Wärme, Strom und Sprit rund Dreiviertel mehr aus als 1998. Dabei verteilen sich die Ausgaben im Jahr 2008 mit 1628 Euro auf die Wärmeversorgung (Erdgas), 758 auf Strom und 1456 Euro auf den Kraftstoffbedarf. Im Vergleich zu 1998 verdoppelte sich der Preis für Gas. Bei Sprit liegt die Steigerung bei 73 Prozent. Strom wurde gut 26 Prozent teurer. Von den gesamten im Zehnjahresvergleich angefallenen Preisanhebungen (1587 Euro) entfallen allein 668 Euro auf staatliche Maßnahmen, wie beispielsweise die Einführung der Ökosteuer.

Das Thema ist also wichtig, zugleich aber kompliziert und unübersichtlich. Es gibt viele Informationen im Netz, auf die wir auch verweisen werden. Zu einzelnen Punkten, insbesondere zu grundsätzlichen wohnungswirtschaftlichen Fragestellungen, werden wir an dieser Stelle und im Bereich Betriebskosten Informationen anbieten.

letzte Änderung am 14.12.2008